Wörter ohne Gegenstück

Bei vielen Wörtern muss man erst die Idee dahinter verstehen

Jede Sprache hat ihre eigene Poesie. Auf Deutsch zum Beispiel lassen sich mit Komposita sehr fantasievolle Wörter gestalten. In der ersten Fassung von Goethes Gedicht „Prometheus“ etwa findet sich der abenteuerliche Begriff „Knabenmorgenblütenträume“. Später kam das Wort Goethe selbst doch zu verwegen vor, in weiteren Fassungen heißt es nur noch „Blütenträume“. Trotzdem zeigt das Beispiel: Das Baukastenprinzip der deutschen Sprache lädt zum wilden Komponieren ein.

Viele zusammengesetzte Hauptwörter entwickeln ihre eigene Bedeutung und lassen sich deshalb auch nur mit Mühe in andere Sprachen übersetzen. Eine Auswahl hat etwa der Blog „The Book of Life“ zusammengestellt, die Liste umfasst zum Beispiel die Wörter „Verschlimmbesserung“, „Kopfkino“ und „Fernweh“. Weiterlesen

Individuelle Wortschatzarbeit am Beispiel eines Theaterprojekts

Motivation und neue Wörter mit dem Dschungelbuch

Ein gemeinsamer Beitrag der Wortschatz-Blog Autorinnen Katharina Mack und Ramona Pfenning.

Projekte machen Spaß und sind eine tolle Abwechslung zum sonstigen Schulalltag. Sie bieten außerdem einzigartige Lernmöglichkeiten. Gerade am Ende eines Schuljahres oder kurz vor den Weihnachtsferien, wenn es häufig schwierig wird, eine Klasse zu motivieren, können Projekte überaus lehrreich und produktiv sein.

Aus dieser Überlegung heraus gestalteten wir 2017 ein schul- und klassenstufenübergreifendes Sockenpuppentheaterstück zum Thema „The Jungle Book“. Weiterlesen