Beiträge

Wortschatztraining einfach digital mit Plickers

Wie man ganz einfach digitales Wortschatztraining im Klassenraum umsetzt und dabei seine gesamte Klasse aktiviert, möchte ich anhand des Classroom Response Systems Plickers zeigen.

Noch während ich die zu lernenden Vokabeln an die Tafel schreibe, geht ein Raunen durch die Klasse. „Wir schreiben bestimmt einen Test!“. Zum Ärger vieler Schülerinnen und Schüler ist die Überprüfung von Vokabeln ein essenzieller Teil jeder Fremdsprache. Nur so erhalten sowohl Lehrkräfte als auch die Lernenden eine Rückmeldung zu ihrem Lernstand. Trotzdem muss es nicht immer der gute, alte Vokabeltest sein. Eine schöne Alternative ist das Classroom Response System Plickers. Weiterlesen

Flipped Classroom: umgedrehter Unterricht

Digitale Bildung braucht mehr als nur eine interaktive Tafel oder ein Smartphone im Unterricht. Es müssen passende Unterrichtsmethoden her, damit digitale Medien sinnvoll im Unterricht genutzt werden können. Eine davon könnte aus meiner Sicht die Flipped-Classroom-Methode sein. Weiterlesen

Wörterbuch-Eintrag zum Lemma dictionary

What’s up Alexa?

Der Amazon Echo ist aus meinem persönlichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Damit er auch für Schülerinnen und Schüler zu einer Bereicherung im Lernalltag wird, möchte ich fünf Skills vorstellen, mit denen man das Lernen von englischen Vokabeln unterstützen kann. Weiterlesen

Salve Alexa!

Salve Alexa!

Sprachassistenten sind längst Teil unseres Alltags geworden. Ob sie auch das Potenzial haben, etwas zum Unterrichtsalltag im Fach Latein beizutragen, habe ich mit meinem Amazon Echo untersucht. Weiterlesen

Wortschatzarbeit am Smartboard einfach interaktiv gestalten

Vokabeln üben mit dem Activity Builder

In den ersten beiden Artikeln dieser Serie habe ich beschrieben, welche grundsätzlichen Vorteile die Wortschatzarbeit am interaktiven Whiteboard bietet und wie man erste einfache Wort-Bild-Kombinationen erstellt. Heute zeige ich, wie man Wort-Bild-Kombinationen interaktiv gestalten kann. Erst hier wird der Mehrwert des interaktiven Whiteboards im Vergleich zum Beispiel zu Bildfolien wirklich deutlich. Weiterlesen

Am Smartboard Wort und Bild kombinieren

Teil 1 der Serie „Vokabeln am Smartboard“

Alle Blogbeiträge zur Nutzung von interaktiven Whiteboards finden Sie hier. Zur Einführung zu dieser Serie bitte diesem Link folgen.

Oft reicht es bei Vokabeleinführungen aus, ein Bild oder eine Szene mit der Vokabel zu zeigen. In diesem Artikel möchte ich Ihnen vorstellen, wie Sie das Smartboard hierfür einfach, schnell und vor allem effektiv einsetzen können – auch ohne große Computerkenntnisse. In nur vier Schritten können Sie eine Vokabeleinführung für die interaktive Tafel gestalten. In dieser Übung geht es um Wortschatz für Wegbeschreibungen. Weiterlesen

Neue Serie: Vokabeln am Smartboard

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – Whiteboard-Serie auf wortschatz-blog.de

Alle Blogbeiträge zur Nutzung von interaktiven Whiteboards finden Sie hier.

Bei Diskussionen über das Thema „Einsatz des interaktiven Whiteboards im Unterricht“ hört man regelmäßig das Argument „Das ist alles viel zu zeitaufwändig und kompliziert!“

Ich bin durchaus kein Workaholic, so dass ich Ihnen hier Ideen für das interaktive Whiteboard – in meinem Fall: Smartboard – präsentiere, die a) nicht zu kompliziert sind und b) dann nicht zu zweitaufwändig sind, wenn man sie sinnvoll einsetzt. Weiterlesen

Podcasts – das unterschätzte Format im Englischunterricht

Eine gute Möglichkeit, mit der Lehrkräfte das Hörverstehen im Unterricht fördern können, sind Podcasts. Davon gibt es viele meist kostenlose und frei zugängliche Fundstücke im Netz. Weiterlesen

Beitragsbild Lernvideos im Lateinunterricht

Lernvideos im Lateinunterricht

Anbieter, Inhalte und Einsatzmöglichkeiten im Überblick

Viele unserer Schülerinnen und Schüler sitzen nachmittags an ihren Hausaufgaben und verzweifeln regelmäßig. So denkt der Sechstklässler David: „Herr Maier hat mir das mit dem AcI zwar heute erklärt, aber ich weiß einfach nicht mehr, wie das genau funktioniert …“ Was macht David jetzt? Er könnte das Lateinheft frustriert in die Ecke donnern oder die Klassenbeste Julia anrufen. Julias Lateinkenntnisse hat er aber schon gestern in Anspruch genommen, deshalb kommt das nicht in Frage. Das Heft in die Ecke donnern auch nicht, da demnächst eine Klassenarbeit zum AcI ansteht und David dabei gut abschneiden will. Also doch die alte Grammatik rausholen und das Kapitel zum AcI noch einmal durchlesen. Danach ist David genauso schlau wie zuvor. „Die Sprache in der Grammatik ist so gar nicht meine Sprache“, denkt er. Was jetzt? Also doch das Heft in die Ecke pfeffern …?

Der Fall ist ziemlich konstruiert, das ist mir klar, aber dennoch nicht komplett unrealistisch. Für einen Schüler wie David wäre ein Lernvideo zum AcI vielleicht genau das richtige. Weiterlesen

„Emotionale“ Wortschatzarbeit

oder wie man Gefühle in (englische) Worte fassen kann

Ein gemeinsamer Beitrag der Wortschatz-Blog-Autorinnen Eva Bongert, Mirja Bolwin und Nina Fahrtmann

In nahezu jeder Schulform kommt irgendwann dieser Moment, wo wir unsere Gefühle ausdrücken müssen, oder die Gefühle von Figuren aus Literatur und Film beschreiben und analysieren sollen. Warum ist Romeo so verzweifelt? Julia so verliebt? Oder ihr Vater so wütend? Gleich zu Beginn ist dabei ein umfangreicher Wortschatz zur Beschreibung emotionaler Erregungszustände erforderlich.

Schülerinnen und Schüler drücken heutzutage ihre Gefühle allerdings viel lieber über Emojis aus als über das gesprochene oder geschriebene Wort, WhatsApp sei Dank. Klar, auf diese Weile bleiben emotionale Äußerungen bis zu einem gewissen Grade unverbindlich und lassen Platz für Interpretationen. Gefühle klar benennen? Das ist nicht unbedingt gefragt.

Schluss damit! Als Einstieg in die Wortschatzarbeit kann man sich eben die Affinität zu Emojis zunutze machen, zum Beispiel mit einem Emoji-Memory.

Emoji-Memory: So geht’s

Die Spielregeln von Memory kennt jeder von uns aus der eigenen Kindheit: Kartenpaare werden im Quadrat verdeckt auf einen Tisch gelegt. Eine Person dreht zwei Karten um. Passen sie zueinander, behält sie sie und zieht erneut. Passen sie nicht, werden sie wieder verdeckt hingelegt und jemand anders ist am Zug. Es gilt, sich die Karten erfolgloser Aufdeckaktionen zu merken und so möglichst viele Paare zu finden. Wer am Ende des Spiels die meisten Karten hat, gewinnt.

Bei einem regulären Memory handelt es sich bei den Kartenpaaren um zwei identische Karten. Bei der Erweiterung des Wortschatzes zeigt eine Karte ein Bild, auf der anderen steht die dazu passende Vokabel. Wir haben für unser Beispiel 15 der inflationär verwendeten, meist gelben, Gesichter ausgewählt und eine jeweils dazu passende Emotion. Um den Schwierigkeitsgrad variieren zu können, gibt es zwei Versionen: In der einfacheren befindet sich die englische Vokabel auf der zweiten Karte, in der schwierigeren Version nur die Lautschrift des jeweiligen Wortes. So trainiert das Spiel die Erweiterung des Wortschatzes und die Fähigkeit, Lautschrift zu lesen. Arbeitet die Klasse – so wie unsere – mit elektronischen Wörterbüchern, üben die Schülerinnen und Schüler außerdem, die Stichwortsuche, die Rechtschreibfunktion sowie die Wildcard des elektronischen Wörterbuches zu nutzen.

Spiele wie Memory sind nach unserer Erfahrung sehr motivierend, weil die Schülerinnen und Schüler den Wettstreit als Herausforderung begreifen.

Memory in die Wortschatzarbeit einbetten

Memory eignet sich generell für den Einstieg in jedes neue Wortfeld. Das Wortfeld ist zu dem Zeitpunkt allerdings weder vollständig noch verankert. Es bedarf also weiterer Arbeit und Anwendung.

Eine mögliche weitere Vorgehensweise bei der Wortschatzarbeit könnte zum Beispiel wie folgt aussehen:

  1. Memory-Spiel mit anschließender Suche und Übersetzung der Vokabeln. (Karten und Regeln unter dem Artikel zum Download)
  2. Erweiterung der Liste emotionaler Vokabeln aus eigenen Erfahrungen und unter Zuhilfenahme des – wenn möglich elektronischen – Wörterbuches bei gleichzeitiger Sortierung nach positiven und negativen Emotionen. (Erwartungshorizont im Anhang)
  3. Erstellung von Mindmaps zu vier häufig auftretenden Emotionen nach einem vorgegebenen Muster. (Aufgabenblatt unter dem Beitrag zum Download)
  4. Anwendung der erlernten Vokabeln durch Analyse eines Kapitels, Dialogs, einer Filmsequenz o.ä. des aktuellen Unterrichtsthemas – wir führen den neuen Wortschatz ja nicht grundlos ein.

Die Möglichkeiten der weiteren Vorgehensweise sind zahllos und dies nur ein Beispiel. Je nach Wortschatz und Thema können die Lernenden diskutieren, schreiben oder dichten. Es darf auch gesungen oder dargestellt werden, seien Sie kreativ! Wichtig ist nur, dass die neuen Vokabeln sofort und mehrfach zum Einsatz kommen, denn nur so stehen sie auch langfristig zur Verfügung.

Vielleicht ist dies dem Einen oder der Anderen eine kleine Hilfe oder Anregung.

Und jetzt: erhalten Sie sich Ihr inneres Kind und spielen Sie los!

Arbeitsblätter zum Download:

Aufgabenblatt und Erwartungshorizont

Memory Rules

Emoji_memory_normal

Emoji_memory_Lautschrift


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