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Back to school

Back to business: neues Schuljahr, neue Schülerinnen und Schüler, neues Glück

Die Sommerferien in Schleswig-Holstein sind vorüber und das neue Schuljahr 2021/2022 hat begonnen. Ich gebe zu, das vorangegangene Pandemie-Schuljahr hatte ziemliche Spuren hinterlassen. Ich bin jedoch ein positiv eingestellter Mensch und schaue lieber in die Zukunft als in die Vergangenheit. Außerdem versuche ich, in allem etwas Positives zu finden, anstatt das Negative dauernd wieder an den Pranger zu stellen. Somit kann ich dem vergangenen Schuljahr auch positive Aspekte abgewinnen (digitaler Unterricht ist möglich, kann zielführend und besser für bestimmte Schülerinnen und Schüler sein), die ich mit in das neue Schuljahr übernehmen werde. Andere Aspekte, wie die Leistungsstandbestimmung bei Schülerinnen und Schülern von anderen Schulen, sind nochmal deutlicher in den Fokus gerückt.

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„Wer nicht weiß, dass „knowledge“ mit k geschrieben wird, sucht im Papierwörterbuch vergeblich“

Viele Schulen denken darüber nach, elektronische Wörterbücher anzuschaffen. Damit sich alle Fremdsprachenlehrkräfte eine Meinung bilden können und besser verstehen, was die Geräte leisten, bietet CASIO kostenlose Workshops an. Die Trainerin Stefanie Sakwa besucht dann die Schulen und zeigt den Lehrerinnen und Lehrern, wie die elektronischen Wörterbücher funktionieren und was sie können. Im Interview mit wortschatz-blog.de erzählt Sakwa, wie die Workshops ablaufen und welche Fragen die Lehrkräfte an sie richten. Weiterlesen

Inklusion: Wie ein elektronisches Wörterbuch bei Sehbehinderung hilft

Eigentlich wollte ich einen Blogbeitrag zu einem ganz anderen Thema schreiben. Aber dann wurde ich unerwartet mit diesem Thema kurz vor den Herbstferien in einer 11. Klasse berufliches Gymnasium konfrontiert 😊!

Ex-word als Nachteilsausgleich

Nachteilsausgleiche – am häufigsten bei Lese-Rechtschreib-Schwäche – sind bei uns an der Schule gerade ein brandheißes Thema. Die Schule ist verpflichtet, auf die Schülerinnen und Schüler zuzugehen und herauszufinden, ob ihnen ein Nachteilsausgleich zusteht. Dann muss dieser schriftlich festgehalten werden und allen Fachlehrkräften vorgelegt und von ihnen unterschrieben werden. Nachteilsausgleiche können – wie wir alle wissen – sehr vielfältig sein, von „mehr Zeit“ über „auf einem Laptop schreiben“ bis hin zu „Pausen machen dürfen in den Klausuren/Prüfungen“.

In der besagten 11. Klasse habe ich eine Schülerin mit einer Sehbehinderung von ca. 50%. Dies fällt im normalen Unterricht kaum auf. Eine normale Brille ist für mich noch kein Indiz für so eine starke Beeinträchtigung. Sie liest nur immer extrem dicht am Text – das machen aber andere Schülerinnen und Schüler aus Faulheit auch ab und zu.

Das Mädchen kam also kurz vor den Herbstferien – und kurz vor der ersten Klassenarbeit mit ihrem Nachteilsausgleichsschreiben zu mir. Darin stand, dass ich ihr die Arbeiten vergrößert zur Verfügung stellen muss und sie ein elektronisches Wörterbuch – Modell Ex-word EW-G7000E – benutzen darf. Zudem hat sie auch noch 15 Minuten pro 90 Minuten mehr Zeit, da sie länger fürs Lesen braucht.

Ich muss gestehen, ich habe in dem Moment den Nachteilsausgleich schon gefeiert – später mehr dazu, warum!

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