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Vokabeln lernen: Viel Kontext hilft nicht viel

Studie: Kontext erleichtert Verstehen, aber nicht das Behalten

Geht es um die Frage, wie sich Schülerinnen und Schüler am besten neue Vokabeln merken können, dann fällt fast immer der Begriff „Kontext“. Vokabeln im Kontext zu lernen, gilt als hilfreich: Das Gehirn arbeitet mit Vernetzungen, deshalb fällt der Zugriff auf gut vernetzte Wörter leichter. Und wer anstelle isolierter Vokabeln ganze Sätze oder wenigstens Mehr-Wort-Kombinationen lernt, läuft weniger Gefahr, die Wörter später falsch anzuwenden. Soweit alles richtig. Weniger bekannt ist allerdings, dass ein zu informativer Kontext das Lernen neuer Vokabeln auch erschweren kann. Das aber zeigt eine aktuelle Studie. Weiterlesen

Vokabeln in grammatikalischen Gefügen lernen

Vokabeln in grammatikalischen Gefügen lernen

Kollokationen und idiomatische Wendungen: ein Fall für Mind Maps

Das Problem: Ein bunter Wortsalat in der Klassenarbeit

Und es ist immer wieder das Gleiche. Ich sitze an der Korrektur einer Oberstufenklausur. Die Texte meiner Schülerinnen und Schüler sind inhaltlich zwar vollkommen akzeptabel, sprachlich aber leider nicht ganz auf dem gleichen Niveau. Da werden Präpositionen vertauscht (oder auch einfach mal weggelassen), neue Vokabeln in falschen Satzgefügen verwendet und auf die Satzstruktur scheint eh niemand zu achten. Von einem schönen Englisch kann hier also leider überhaupt nicht die Rede sein. „Das ist sowas von ärgerlich!“ denke ich mir. Und den Gesichtern der Jugendlichen nach zu urteilen, denken die sich das Gleiche, als ich die Arbeit zurückgebe.

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