My Son the Fanatic: Was bedeutet eigentlich “fanatic”?

Die Kurzgeschichte “My Son the Fanatic” erschien erstmals 1994 in der New York Times. Ihr Autor ist Hanif Kureishi, britischer Schriftsteller und Filmemacher. Seine Familie stammt aus England, Pakistan und Indien. 2008 wurde Kureishi von der Times als einer der 50 größten britischen Autor*innen ausgezeichnet. Seine wohl bekannteste Kurzgeschichte “My Son the Fanatic” ist empfohlene Lektüre für Englischkurse der gymnasialen Oberstufe und häufig Abiturthema im Themenkomplex Migration/Kultur in Grund- und Leistungskursen.

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Back to school

Back to business: neues Schuljahr, neue Schülerinnen und Schüler, neues Glück

Die Sommerferien in Schleswig-Holstein sind vorüber und das neue Schuljahr 2021/2022 hat begonnen. Ich gebe zu, das vorangegangene Pandemie-Schuljahr hatte ziemliche Spuren hinterlassen. Ich bin jedoch ein positiv eingestellter Mensch und schaue lieber in die Zukunft als in die Vergangenheit. Außerdem versuche ich, in allem etwas Positives zu finden, anstatt das Negative dauernd wieder an den Pranger zu stellen. Somit kann ich dem vergangenen Schuljahr auch positive Aspekte abgewinnen (digitaler Unterricht ist möglich, kann zielführend und besser für bestimmte Schülerinnen und Schüler sein), die ich mit in das neue Schuljahr übernehmen werde. Andere Aspekte, wie die Leistungsstandbestimmung bei Schülerinnen und Schülern von anderen Schulen, sind nochmal deutlicher in den Fokus gerückt.

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Book in a Box – Geschichten aus der Kiste

Kreative Buchvorstellungen mit Schuhkartons

Das Projekt „Book in a Box“ oder auch Lesekiste genannt, kann in jeder Sprache und in fast allen Jahrgangsstufen durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um eine Form der individuellen Aneignung und Auseinandersetzung mit einer Lektüre sowie eine kreative Form der Buchvorstellung. Ich habe es für eine Buchvorstellung im 11. Jahrgang eingesetzt – zum ersten Mal. Weiterlesen

Kurzgeschichten 2.0

Literaturanalyse an Fernsehserien erproben

Im beruflichen Gymnasium dreht sich bei uns im 3. Semester der Qualifikationsphase alles um Literatur. In der Regel fangen wir mit Kurzgeschichten an. Manche Schülerinnen und Schüler kann man mit Literatur begeistern, viele jedoch leider nicht. Also habe ich mir letztes Jahr ein Projekt ausgedacht, durch das ich meinen Schülerinnen und Schülern zeigen konnte, dass ihnen ständig Kurzgeschichten begegnen. Weiterlesen

„Wer nicht weiß, dass „knowledge“ mit k geschrieben wird, sucht im Papierwörterbuch vergeblich“

Viele Schulen denken darüber nach, elektronische Wörterbücher anzuschaffen. Damit sich alle Fremdsprachenlehrkräfte eine Meinung bilden können und besser verstehen, was die Geräte leisten, bietet CASIO kostenlose Workshops an. Die Trainerin Stefanie Sakwa besucht dann die Schulen und zeigt den Lehrerinnen und Lehrern, wie die elektronischen Wörterbücher funktionieren und was sie können. Im Interview mit wortschatz-blog.de erzählt Sakwa, wie die Workshops ablaufen und welche Fragen die Lehrkräfte an sie richten. Weiterlesen

All American Boys

Literaturanalyse im 13. Jahrgang mal anders

Wenn man am beruflichen Gymnasium, insbesondere in einem Kurs mit erhöhtem Anforderungsniveau im 13. Jahrgang, im Englischunterricht Bücher liest, geht es in der Regel um Stilmittelanalyse. Welche werden verwendet und welche Wirkung haben sie auf den Leser? Da ich dies mit meinem Kurs schon gemacht habe und es ihnen nicht besonders viel Spaß gemacht hat, wollte ich ihnen Literatur nochmal anders nahebringen. Dafür habe ich mich für „All American Boys“ von Jason Reynolds und Brendan Kiely aus dem Klett Verlag entschieden.

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Wörterbücher in der Lehrerausbildung und im Alltag

Wann mir das EX-word zum ersten Mal über den Weg lief

Ich habe nun schon ein paar Blogbeiträge geschrieben. Aber wann ist mir eigentlich das erste Mal ein EX-word, also ein elektronisches Wörterbuch, über den Weg gelaufen? Anfangs dachte ich, dass es an meiner ehemaligen Schule in Buxtehude gewesen sei. Das stimmt aber gar nicht! 😊

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Christmas with the Kids: weihnachtliche Geschichten und Spiele in Klasse 5

Unterhaltsame Unterrichtsideen für die letzten Wochen des Jahres

Alle Jahre wieder stehen Weihnachten und die Ferien vor der Tür. Im Advent sind hunderte Veranstaltungen im Terminkalender der Schule. Der Unterricht fällt aus, manchmal sind nur einige Schüler*innen in der Klasse, andere bauen irgendwo eine Bühne oder einen Waffelstand auf. Mit dem Lehrbuch kann und möchte man nun oft nicht so richtig weitermachen, für einen englischen Film sind die Jüngsten oft noch nicht fortgeschritten genug. Manchmal muss man auch Kolleg*innen vertreten, die noch eine zusätzliche Probe mit dem Schulchor durchführen oder mit einer vorweihnachtlichen Erkältung das Bett hüten.

Da würden ein paar Stunden mit spielerischer Vokabelarbeit zu Weihnachts- und Ferienthemen, die die Schüler*innen individuell bearbeiten, schon weiterhelfen. Für diese Momente habe ich immer ein Themenblatt in der Tasche, das gut funktioniert, egal wie weit die Schüler*innen gerade sind. Weiterlesen

Inklusion: Wie ein elektronisches Wörterbuch bei Sehbehinderung hilft

Eigentlich wollte ich einen Blogbeitrag zu einem ganz anderen Thema schreiben. Aber dann wurde ich unerwartet mit diesem Thema kurz vor den Herbstferien in einer 11. Klasse berufliches Gymnasium konfrontiert 😊!

Ex-word als Nachteilsausgleich

Nachteilsausgleiche – am häufigsten bei Lese-Rechtschreib-Schwäche – sind bei uns an der Schule gerade ein brandheißes Thema. Die Schule ist verpflichtet, auf die Schülerinnen und Schüler zuzugehen und herauszufinden, ob ihnen ein Nachteilsausgleich zusteht. Dann muss dieser schriftlich festgehalten werden und allen Fachlehrkräften vorgelegt und von ihnen unterschrieben werden. Nachteilsausgleiche können – wie wir alle wissen – sehr vielfältig sein, von „mehr Zeit“ über „auf einem Laptop schreiben“ bis hin zu „Pausen machen dürfen in den Klausuren/Prüfungen“.

In der besagten 11. Klasse habe ich eine Schülerin mit einer Sehbehinderung von ca. 50%. Dies fällt im normalen Unterricht kaum auf. Eine normale Brille ist für mich noch kein Indiz für so eine starke Beeinträchtigung. Sie liest nur immer extrem dicht am Text – das machen aber andere Schülerinnen und Schüler aus Faulheit auch ab und zu.

Das Mädchen kam also kurz vor den Herbstferien – und kurz vor der ersten Klassenarbeit mit ihrem Nachteilsausgleichsschreiben zu mir. Darin stand, dass ich ihr die Arbeiten vergrößert zur Verfügung stellen muss und sie ein elektronisches Wörterbuch – Modell Ex-word EW-G7000E – benutzen darf. Zudem hat sie auch noch 15 Minuten pro 90 Minuten mehr Zeit, da sie länger fürs Lesen braucht.

Ich muss gestehen, ich habe in dem Moment den Nachteilsausgleich schon gefeiert – später mehr dazu, warum!

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Latein: Gruppenarbeit mit dem elektronischen Wörterbuch

In der Übersetzungsphase sinnvoll unterstützen

Gruppenarbeit genießt zurecht einen hohen Stellenwert in der Didaktik. Sie fördert die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, die dabei nämlich ihren Lernprozess in Gemeinschaft mit anderen Lernenden selbst gestalten (vgl. „Gruppenunterricht“ S. 139 in: Peterßen – Kleines Methoden-Lexikon, München: Oldenbourg Verlag, 1999.). Wenn ich jedoch an meine eigene Schulzeit zurückdenke, sehe ich meinen Lateinlehrer vor mir, wie er in die Klasse marschiert, sein Buch aufklappt und einen Schüler zum Übersetzen auffordert – und das in jeder Stunde. Er hat es sich leicht gemacht, denn Einzel- oder Partnerarbeitsphasen lassen sich schnell und ohne großen Arbeitsaufwand umsetzen. Weiterlesen